| Pressemitteilung
vom 23. April 1998
Seit dem
6.4.1998 gibt es einen weiteren Lachenden Hans im
Kölner Zoo. Es handelt sich um die größte
Eisvogelart. die es gibt, den Jägerliest oder
Kookaburra. Wegen seines an ein Lachen
erinnernden lauten Rufes wird er auch Lachender
Hans genannt. Es ist seit vielen Jahren für den
Kölner Zoo wieder der erste Zuchterfolg mit
dieser Vogelart.
Der
Lachende Hans kann eine Gesamtlänge von fast 50
cm erreichen und bis ca. 400 g schwer werden.
Seine eigentliche Heimat ist Ost- und Südostaustralien.
Dort lebt er paarweise oder in kleinen Trupps
vornehmlich in offenen Waldlandschaften. Seine
Nahrung besteht aus Würmern. Insekten bis hin zu
Reptilien und kleinen Nagetieren. Diese erbeutet
er von einem Ansitz aus.
Während
der Balz lassen sie regelmäßig ihre Duettgesänge
ertönen. die dann wie lautes Gelächter klingen.
Die Brutzeit beträgt ca. 26 Tage und die Jungen
verlassen nach 30-36 Tagen die Nisthöhle welche
sich in Termitenbauten oder in Bäumen befindet.
Unser
Junvogel wurde von den noch jungen und
unerfahrenen Eltern nicht richtig aufgezogen. so
daß wir uns entschlossen ihn ab einem Alter von
10 Tagen mit der Hand aufzuziehen. Dies bedeutete
anfänglich stündliche Fütterung durch die
Tierpfleger. Die Fütterungsabstände vergrößern
sich aber mit zunehmendem Alter des Jungvogels.
Als Futter reichen wir Insekten. Mäuse und
Rindfleischstreifen.
© 1998-2000 Zoologischer
Garten Köln
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